Schädlingsbekämpfung von Wühlmäusen

Wühlmaus

Schädlingsbeschreibung: Größe zwischen 7 und 23 Zentimeter. Der Kopf ist stumpf, die Ohren sind aufgrund der wühlenden Lebensweise meist klein und manchmal fast völlig im Pelz versteckt. Farbe ist braungrau, rotbraun aber gelegentlich auch schwarz.

Bevorzugter Lebensraum: Gärten, Parks, Golfplätze, u.a.. Bei ihrer Wühltätigkeit werfen sie länglich flache Erdhaufen auf, die oft mit Gras oder Wurzeln durchzogen sind. Ihre Hügel werden deshalb auch oft mit denen des Maulwurfes verwechselt. Dessen Erdhaufen sind jedoch rundlicher und größer und werden von ihm auch in regelmäßigen Abständen aufgeworfen, was bei den Wühlmäusen nicht der Fall ist. Wühlmaus- und Maulwurfhaufen kann man unterscheiden, indem man die Haufen aufgräbt und das Loch zudeckt: Wühlmäuse machen die aufgegrabene Stelle binnen weniger Stunden mit lockerer Erde wieder zu. Der Maulwurf tut dieses nicht.

Wühlmäuse sind Pflanzenfresser und ernähren sich in der Hauptsache von Wurzeln aller Art. Der Maulwurf ist ein Fleischfresser. Er steht unter Naturschutz.

 

Weitere Informationen in unserem Schädlingslexikon:

Mögliche Schäden und Gefahren

  • Gesundheitsschäden (Gesundheitsstörungen): Keine
  • Fraßschäden: Wirtschaftlich relevante Schäden können die Tiere vor allem durch Wurzelfraß in Obstplantagen und Baumschulen sowie in Gemüsekulturen, vor allem bei Möhren und Spargel anrichten

Mausbefall, Mäusenest in Karton, Unterschlupfmöglichkeiten für Mäuse

Ursachen des Schädlingsproblems beheben

Schützen Sie Ihre Pflanzen, wenn möglich, mit Kaninchendraht. Pflanzen Sie zwischen Ihre Beete Kaiserkrone, Knoblauch, kreuzblättrige Wolfsmilch oder Holunder. Diese könnten die Wühlmaus im Vorfeld vergrämen. Sonst sind leider keine weiteren Vermeidungsmöglichkeiten bekannt.


Unsere Lösungen

  • Begasungen im Erdreich durch geschultes Fachpersonal.
    Mensch und Haustier werden hierbei nicht gefährdet.


    Befähigungsscheininhaber: Herr Sonnenburg und Herr Haferstroh:
    Befähigung zum Begasen mit Phosphorwasserstoff im Erdreich (Wühlmausbekämpfung)


Rodenator Pro

Rodenator Pro

Modernste Technologie zur Bekämpfung von Wühl- und Schermäusen

Der Rodenator ProTM verwendet ein abgemessenes Gemisch aus Sauerstoff und Propan, das in das Gangsystem der Tiere gesprüht wird. Über ein eingebautes, in sich geschlossenes Zündsystem zündet der Bediener das Gasgemisch und löst so eine unterirdische Stoßwelle aus. Durch dieses Verfahren werden die Wühl- und Schermäuse eliminiert, ohne toxische Chemikalien, Gift oder Fallen.

  • Einsatz von Wühlmausfallen und Wühlmausködern

 

Produktempfehlungen:


Wühlmausfallen

Wühlmausfallen

Bei den Wühlmausfallen handelt es sich um Fallen zum Fangen und Töten von Wühlmäusen (Erdratten, Scher- oder Wollmäusen). 
Durch die Beköderung der Fallen werden die Wühlmäuse angelockt und von dem mit hoher Schlagkraft ausgestatteten Fangbügel abgetötet.

Bei der abgebildeten Falle verhindert die geschlossene Bauweise störenden Licht- und Lufteintritt, so dass der Fangerfolg deutlich erhöht wird.

Eine in der Falle getötete Wühlmaus lässt sich leicht entfernen.

Ratron Schermaussticks

Ein hochwirksamer Festköder zur Schermaus- (Wühlmaus-) Bekämpfung.

 Der Köder besteht aus hochwertigen, pflanzlichen Köderstoffen, die sich insbesondere durch eine sehr hohe Attraktivität bei Wühlmäusen auszeichnen. Darüber hinaus schützen hydrophobe Bestandteile den Riegel vor Feuchtigkeit.